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Aufnahmekriterien/-indikationen der Fachklinik

Die Fachklinik Fischer-Haus ist konzeptionell auf rehabilitationsfähige Suchtkranke mit zusätzlichen somatischen, psychischen und sozialen Beeinträchtigungen ausgerichtet. Voraussetzung für die Aufnahme in unsere Fachklinik ist eine ausreichende Behandlungsmotivation. Dazu kommen als weitere Aufnahmekriterien eine abgeschlossene Entgiftung bzw. Abstinenz bei Aufnahme, der Kontakt zu- und die Vermittlung durch eine Psychosoziale Beratungsstelle oder eine vergleichbare Stelle, das Vorliegen des Arzt- und Sozialberichts sowie des Leistungsbescheides eines Kostenträgers. In unserer Fachklinik werden alkohol- und medikamentenabhängige Männer mit fortgeschrittenem Suchtverlauf behandelt. Neben den genannten psychotropen Substanzen (Alkohol, Medikamente) sind auch illegale Drogen zu nennen, die jedoch zum aktuellen Zeitpunkt nicht mehr im Vordergrund der Abhängigkeitsproblematik stehen. Wir behandeln auch Glücksspielsüchtige, deren Spielsucht die stoffliche Sucht im Hintergrund flankiert.

 

Der fortgeschrittene Suchtverlauf führt oft zu zusätzlichen Belastungen auf psychisch-kognitiver (z. Bsp. Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen, psychotische Erkrankungen), somatischer (Alkoholfolgeerkrankungen) und sozialer Ebene (hier vorwiegend in den Bereichen Beziehungsgestaltung, Erwerbssituation, Wohnverhältnisse).

 

Die Konzentration/Spezialisierung auf diese genannte Rehabilitandengruppe indiziert ein stark individualisiertes Vorgehen.